Über den Rallye-Sport:

 

Die Krönung im Motorsport sehe ich im Rallyesport.

Warum?

Weil es die Verrücktheit und den Mut der Motocrosser, die Präzision von Rundkursfahrern und die technischen Raffinessen der Formel-1 in einem Sport vereint.

Rallyefahrer sind permanent am Limit unterwegs obwohl ein kleiner Fehler schon katastrophale Auswirkungen haben kann.

Ja, aus diesen Gründen halte ich den Rallyesport nicht nur für ein grosses Abenteuer sondern sehe darin die beste Gelegenheit den besten Autofahrer zu finden - und genau darum geht es.

 

 

 

Interessantes zum Downloaden:

GJ zum Thema Rallye2.pdf
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Der Begriff RALLYE.pdf
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ARC-Reglement_2010.pdf
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Anhang-J_2009.pdf
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Ein paar Begriffe

Der Drift:
Jener erträumte, oft auch unbeabsichtigte Zustand des Rallyefahrens,
der die Fliegen auf der Seitenscheibe festkleben, den Beifahrer krampfartig sich festkrallen, den Fahrer hektisch kurbeln und die Zuschauer begeistert aufjubeln lässt.

Die Ehefrau des Beifahrers:
Sieht die Ehefrau des Fahrers öfters als den eigenen Mann,
weil besagter Beifahrer ständig in Sachen Rallye unterwegs ist,
obwohl er eigentlich nur hin und wieder im Auto sitzen und aus einer
selbstgemachten Zeitung vorlesen sollte. Warum er dann ständig "was erledigen" muss, wird sie nie verstehen.

Die Ehefrau des Fahrers:
Erhält die gesamte Familie wirtschaftlich am Leben.
Hat häufig ein lesbisches Verhältnis mit der Ehefrau des Beifahrers,
weil sie ihren Mann sowieso nur dann sieht, wenn dieser Geld wittert.
Eigentlich die weibliche masochistische Variante des Funktionärs!

Der Fahrer:
Depperter, der sein ganzes Geld in eine Sportart investiert,
bei der man unter Einsatz aller Mittel gerade halt mal so mithalten kann, der keine Familie mehr hat weil er für seinen Sport lebt, den seine Freunde für spätpubertär halten wie er so gerne mit Autos spielt und der, so er nicht Profi ist, niemals im Leben einen Cent für sein Hobby bezahlt bekommen wird. Im Gegensatz zum Nachbarn, der zwar in der untersten Liga Fussball spielt, aber dort schon Bares für jeden Hundskick kassiert.

Der Fan:
echter schmutz- und regenabweisend bekleideter Mensch, meist männlich, der am Rand einer Rallyestrecke herumsteht,
den Boden küsst wenn ein Star ihn mit Schmutz bewirft und dessen höchster Genuss es ist, von einem Profi so gestreift zu werden, dass Schürfwunden oder leichte Brüche entstehen.
Trägt dann für den Rest seines Lebens eine Tätowierung am linken Oberschenkel, beispielsweise mit der Aufschrift: "Portugal Rallye 1991, Hannu Mikkola, Mazda, SP 4, Tempo 160"